Der Herr der Ringe

Neuseeland und der Herr der Ringe sind seit Peter Jackson nicht mehr voneinander zu trennen. War man einmal selbst in diesem Land, dann weiß man auch warum.

Dieser Artikel zeigt anhand des Herr der Ringe die verschiedenen Drehorte, die man in Neuseeland besichtigen kann. Viel Spaß :)

DIE GEFÄHRTEN

Ein lang erwartetes Fest

"Als Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend ankündigte, dass er demnächst zur Feier seines einhundertelfzigsten Geburtstages ein besonders prächtiges Fest geben wolle, war des Geredes und der Aufregung in Hobbingen kein Ende."

Auenland, Hobbingen, Hobbiton, Matamata

Für Frodo Beutlin beginnt seine Reise im Auenland, besser gesagt, in Hobbingen. Nach den Dreharbeiten zum Herr der Ringe wurde das Set wieder abgebaut. Nachdem jedoch der Hobbit gedreht worden war, blieb das kleine Dorf bestehen und wird seitdem mit ganz viel Liebe und Sorgfalt erhalten. Von Matamata gelangt man nur mit einer geführten Tour ins Auenland, die man am besten schon rechtzeitig bucht.

Der Schatten der Vergangenheit

"Der Gesprächsstoff war nicht in neun und auch nicht in neunundneunzig Tagen erschöpft. Über das zweite Verschwinden von Herrn Bilbo Beutlin wurde in Hobbingen, ja im ganzen Auenland über Jahr und Tag geredet, und in Erinnerung blieb es noch viel länger."

Auenland, Hobbingen, Hobbiton, Matamata

Rund herum gibt es nichts zu sehen, außer sattes Grün und das hügelige Neuseeland. Kein Geräusch stört den Frieden, der hier herrscht. 

Die Guides sind alle samt Herr der Ringe -Fans und manch einer hat sogar selbst in einem der Filme mitgewirkt. Die Neuseeländer sind Stolz auf den Regisseur Peter Jackson, der einen epischen Film inszeniert hat, mitten in einem wundervollen Land, das jeder Szene gerecht werden konnte.

Drei Mann hoch

"'Du solltest in aller Stille gehen, und du solltest bald gehen', sagte Gandalf. Zwei oder drei Wochen waren verstrichen, und Frodo traf immer noch keine Anstalten, aufzubrechen."

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Einst verlies Bilbo sein Haus, um ein Abenteuer zu finden und nun tut es ihm sein Neffe Frodo gleich, der mit seinen Freunden Sam, Pippin und Merry aufbricht in eine Zukunft, die sie sich alle nicht erträumen lassen konnten.

Hobbingen lädt die Besucher ein, sich wunderschöne Gärten anzusehen und detailreiche Hobbitbehausungen. Am Ende kann man sich an einen kleinen See setzen, die Szenerie vor einem im Stillen betrachten und dabei ein Bier aus dem Grünen Drachen trinken, in dem ein Buch liegt, in das sich all die Schauspieler und Mitwirkenden des Films eingetragen haben, die diesen Ort nach seiner endgültigen Fertigstellung besucht haben. Hobbingen ist "orc"some.

Geradewegs zu den Pilzen

"Am Morgen wachte Frodo erfrischt auf. Er lag in einer Laube, die aus einem lebenden Baum bestand und aus Zweigen, die miteinander verflochten waren und bis zum Boden hinabreichten."

Eine geführte Tagestour in Wellington fährt viele verschiedene Orte der Dreharbeiten an. Die Mitarbeiter sind mit Herz und Seele dabei und erzählen so viele interessante Geschichten zu den Schauspielern, den Arbeiten am Set oder der Moral eines Peter Jackson. Dieser legte nämlich nicht viel Wert auf Sicherheit und Genehmigungen. So ist es also nicht verwunderlich, dass einige Schauspieler sich verletzten oder eine ganze Stadt einen Waldbrand fürchtete, als Jackson die Nebelmaschine anwarf, um im Dunklen die Ankunft eines Ringreiters anzukündigen.

Frodo, Sam, Merry und Pippin verlassen Hobbingen und schlagen sich nach Bree durch. Vier Hobbits, die eine Reise wagen.

Eine aufgedeckte Verschwörung

"'So, nun gehen wir lieber auch nach Hause', sagte Merry. 'Da ist irgendetwas komisch bei alledem, das sehe ich: aber es muss warten, bis wir daheim sind.'"

J. R. R. Tolkien hat ein Meisterwerk geschaffen. Er hat Figuren geschaffen, die weit über die Seiten seiner Bücher hinaus leben. Während Hobbingen auch für diejenigen zu empfehlen ist, die die Bücher nicht gelesen und die Filme nicht gesehen haben, ist die Herr der Ringe -Tour nur für Fans zu empfehlen. Für diese ist sie jedoch ein absolutes Muss!

Neben verschiedenen Drehorten besucht man außerdem die Weta Cave und das Weta-Studio, in dem man Einblicke in die Arbeit erhält, die mit der Maskenbildung einhergeht oder dem Erschaffen von Schwertern, Ausrüstung und Kleidungen. Eine Weta ist ein hässliches australisches Insekt, dass seinen Namen aus diesem Grund dem Studio gibt.

Der alte Wald

"Frodo wachte plötzlich auf. Es war noch dunkel im Zimmer. Merry stand da mit einer Kerze in der einen Hand, und mit der anderen ballerte er gegen die Tür."

Vor der Weta Cave stehen die drei versteinerten Trolle, die Frodo und seine Gefährten zu Gesicht bekommen. 

Die Weta Cave hat eine Ausstellung an Filmgegenständen zu bieten, die in Jacksons Filmen beziehungsweise in anderen Filmen, die von den Weta Studios produziert wurden, zu finden sind. Die Gegenstände sind zum Kauf geeignet und lassen so manches Herz höher schlagen - zumindest bis man zu dem Entschluss kommt, dass man ein Schwert wohl nicht einfach mit ins Flugzeug nehmen kann. Arwens Abendstern hingegen oder der eine Ring sind nur zwei Beispiele für handgearbeitete Stücke, die als Andenken oder Geschenk eine gute Wahl sind.

In Tom Bombadils Haus

"Die vier Hobbits traten über die breite Steinschwelle und blieben blinzelnd sehen."

Nebel auf den Hügelgräberhöhen

"In dieser Nacht hörten sie keine Geräusche. Aber Frodo vernahm ein zärtliches Singen, ob im Traum oder nicht, wusste er nicht zu sagen: ein Lied, das wie sanftes Licht hinter einem grauen Regenvorhang auftauchte, immer lauter wurde und den Schleier ganz in Glas und Silber verwandelte, bis er schließlich zurückgezogen wurde und ein fernes grünes Land unter einer rasch aufgehenden Sonne enthüllte."

Sean Astin (Sam) hatte seinen Vertrag nicht gründlich gelesen und trainierte, nachdem er die Rolle angenommen hatte, um seinen Körper für die weiblichen Fans in Form zu bekommen. Als er am Set zu den ersten Dreharbeiten erschien, schickte ihn Peter Jackson umgehend nach Hause. Er solle erst wieder kommen, wenn er wieder seine ursprüngliche Körperfülle besäße.

Im Gasthaus zum Tänzelnden Pony

"Bree war der Hauptort des Breelandes, eines kleinen bewohnten Gebiets, gleichsam einer Insel inmitten der entvölkerten Lande."

Streicher

"Frodo, Pippin und Sam gingen zurück in die kleine Gaststube. Es brannte kein Licht. Merry war nicht da und das Feuer war heruntergebrannt."

Während der Tour in Wellington fragte die Führerin, was die schlimmste Szene im Herr der Ringe sei. Alle Aragorn-Fans waren sich sofort einig: Der erste Kuss zwischen Aragorn und Arwen in Bruchtal!

Viggo Mortensen (Schauspieler von Aragorn) übte einmal an einem ruhigen Sonntagmorgen in Wellington auf den Straßen mit seinem Schwert. Anwohner riefen daraufhin die Polizei, die den Schauspieler, ohne ihn erkannt zu haben, aufforderte, seine Waffe nieder zu legen. Dieser antwortete - nicht zu hundert Prozent überlegt - "ich bin Aragorn, Arathorns Sohn", woraufhin Peter Jackson ihn im Gefängnis abholen musste.

Fanatikel können nur in einzelnen, offiziellen Läden erstanden werden!

Ein Messer im Dunkeln

"Als sie sich im Gasthaus in Bree zum Schlafen fertig machten, lag Bockland in Dunkelheit; Dunst hing über den Tälern und dem Flussufer."

Flucht zur Furt

"Als Frodo wieder zu sich kam, umklammerte er noch verzweifelt den Ring. Er lag am Feuer, das jetzt hoch aufgeschichtet war und hell brannte."

Der Nazgul-Schrei kam zustande, indem Peter Jacksons Ehefrau mit einem grippalen Infekt durch einen Schnorchel schrie. Die Ringreiter sind so dargestellt, dass sie nicht atmen. Gerade in nebligen Szenen mit Lichteinfall von hinten war der Atem der Schauspieler aber zu sehen. Daher mussten auch sie den Schnorchel zur Hilfe nehmen und durch diesen atmen.

Viele Begegnungen

"Frodo wachte auf und entdeckte, dass er im Bett lag. Zuerst glaubte er, dass er lange geschlagen und etwas Unerfreuliches geträumt habe, das immer noch am Rande seiner Erinnerung lauerte."

Auf diesem Pfeiler zu sehen sind die Hauptcharaktere, angeordnet nach ihrer Originalgröße wie sie in den Büchern angegeben ist. Gleichzeitig markiert er den Eingang nach Bruchtal. Dieses liegt recht versteckt und einziges Bauwerk, das im Nachhinein wieder aufgebaut worden ist, ist der Torbogen.

Auf dem Pfeiler von oben nach unten zu sehen sind: Sauron, Legolas, Aragorn, Gandalf, Gimli und Frodo. Zwei Drittel der Einnahmen sind auf Fanartikel zurückzuführen. Die Hälfte davon geht auf das Konto von Orlando Bloom, der den Waldelben Legolas spielt.

Unweit von Bruchtal entfernt gibt es eine Hängebrücke und einen kleinen Rundweg, der sich schön zum spazieren eignet.

Der Rat von Elrond

"Am nächsten Tag wachte Frodo früh auf und fühlte sich frisch und munter. Er trat auf die Terrassen über dem laut fließenden Bruinen und beobachtete, wie die blasse, kühle Sonne über dem fernen Gebirge aufging und ihre schrägen Strahlen durch den dünnen, silbrigen Nebel schickte; der Tau auf den gelben Blättern flimmerte, und die Fäden des Altweibersommers glitzerten auf jedem Busch."

Bruchtal liegt inmitten eines Waldes, überall sprießt Farn und alles ist grün.

Vieles hat sich seit den Dreharbeiten verändert, die Natur verändert sich langsam und mit ihr das Bild Bruchtals. Auf diesem Foto fehlt eine Brücke, die Figuren Aragorn und Arwen und ihr Abschied, bevor Aragorn als Teil der Ringgemeinschaft aufbricht. Dieser Ort strahlt aber auch heute noch Geborgenheit und etwas märchenhaftes aus, wenn das Licht seicht durch das Blätterdach fällt.

Bei den Dreharbeiten wurden für die Szenen im Herbst extra angefertigte Blätter erstellt, die danach wieder entfernt werden mussten. Mit etwas Glück und einer gehörigen Menge Zufall kann man vielleicht auch heute noch eines dieser Exemplare finden.

Der Ring geht nach Süden

"Später am selben Tage hielten die Hobbits dann in Bilbos Zimmer noch eine eigene Versammlung ab."

Der Torbogen wurde nach den Dreharbeiten und nach dem Einholen der nötigen Genehmigungen wieder aufgebaut. Die Gefährten brechen auf. Frodo fragt Gandalf, ob Mordor links oder rechts liegt. Links, antwortet dieser. Rechts liegt im realen Bruchtal ein steiler Hang, also ein unpassierbarer Weg.

Christopher Lee wollte ursprünglich die Rolle des Gandalf spielen. J. R. R. Tolkien stimmte dem zu, Peter Jackson nicht. Die Begründung: Christopher Lee spielte zahlreiche böse Charaktere, der Zuschauer würde in Gandalf mit der Besetzung Lees eine nicht durch und durch vertrauenswürdige Figur sehen. Christopher Lee gilt als einer der größten Tolkien-Fans. Er spricht mehrere Sprachen, die Tolkien erschaffen hat.

Eine Wanderung im Dunklen

"Es war Abend, und das graue Licht schwand rasch, als sie für die Nacht haltmachten. Sie waren sehr müde. Das Gebirge hüllte sich in eine immer tiefer werdende Dämmerung, und der Wind war kalt."

Nachdem Dominik Monaghan (Merry) und Billy Boyd (Pippin) Sean Bean (Boromir) einen Streich im Helikopter gespielt hatte, zog es dieser vor zu den Dreharbeiten auf Bergen nur noch zu Fuß zu erscheinen. Er nahm dazu einen Elfstunden-Marsch pro Tag auf sich.

Die Brücke von Khazad-dûm

"Schweigend stand die Gemeinschaft des Ringes an Balins Grab. Frodo dachte an Bilbo und seine lange Freundschaft mit dem Zwerg und an Balins Besuch im Auenland vor langer Zeit."

Lothlórien

"'Wehe! Ich fürchte, wir können hier nicht länger bleiben', sagte Aragorn. Er schaute zum Gebirge hinüber und hob sein Schwert."

Während vieler Touren hat man die Möglichkeit Equipment aus den Filmen zu halten. Hier das Schwert von Legolas. Gerne dabei aber auch Stich oder Bekleidungsgegenstände.

Die geführten Touren sind ihr Geld auf jeden Fall Wert. Man erfährt lustige und spannende Details und kann sich viele Orte mit dazu gehörenden Erklärungen ansehen. Die Guides sind allesamt hilfsbereit und haben ein großes Wissen.

Galadriels Spiegel

"Die Sonne ging hinter dem Gebirge unter, und die Schatten wurden dunkler in den Wäldern, als sie wieder weitergingen."

Abschied von Lórien

"An jenem Abend wurde die Gemeinschaft wieder in Celeborns Gemach gerufen, und dort begrüßten der Herr und die Herrin sie mit freundlichen Worten."

Zwischen den Neuseeländern und dem Herr der Ringe besteht eine tiefe Verbundenheit. Es gibt kaum einen Buchladen oder eine Bibliothek, in der man die Trilogie nicht finden kann.

Während der Dreharbeiten suchte Peter Jackson immer wieder zahlreiche Statisten, besonders für Schlachtszenen. Viele Neuseeländer wollten Teil dieses Abenteuers sein. Nachdem sie jedoch den Vertrag gelesen hatten, in dem stand, dass man sich dazu verpflichten musste, über mehrere Jahre nicht das Land zu verlassen und zu jeder Uhrzeit erreichbar sein sollte, stiegen einige aus.

Egal wo man in Neuseeland ist, irgendwo gibt es immer jemanden, der als Elb oder Ork gekämpft hat und seine ganz eigenen Geschichte zu erzählen weiß.

Der Große Strom

"Frodo wurde von Sam geweckt. Er lag, gut zugedeckt unter hohen, grauborkigen Bäumen in einem stillen Winkel der Wälder auf dem westlichen Ufer des Großen Stroms, des Anduin."

Teil der Herr der Ringe -Tour in Wellington ist auch ein Halt am Anduin. Insgesamt gibt es drei verschiedene Flüsse, die als Drehort herhalten mussten, um diesen literarischen Fluss in Szene zu setzen. Sean Bean, der Schauspieler von Boromir, hatte im Gegensatz zu seinen Kollegen nicht das Fahren in den dünnen Elbengondeln geübt und musste daher durch einen Taucher in Linie gehalten werden.

Der Zerfall der Gemeinschaft

"Aragorn fuhr ihnen voran zum rechten Arm des Stroms. Hier auf der westlichen Seite zog sich im Schatten von Tol Brandir eine grüne Wiese vom Fuß des Amon Hen hinunter bis zum Wasser."

In Te Anau auf der Südinsel Neuseelands gibt es die Möglichkeit eine Jet-Boot-Tour zu machen. Neben dem Spaß auf dem Wasser kann man auch drei Drehorte des Herr der Ringe sehen, die entlang des Flusses in Szene gesetzt wurden. Leider hieß es hier auch: Abschied nehmen von Boromir. Dieser gilt entlang der Fans nicht als der beliebteste Gefährte, aber ist es nicht er, der einer der vielseitigsten und komplexesten Charaktere ist?!

DIE ZWEI TÜRME

Boromirs Abschied

"Aragorn eilte weiter den Berg hinauf. Dann und wann bückte er sich und untersuchte den Boden. Hobbits haben einen leichten Schritt, und selbst für einen Waldläufer sind ihre Fußspuren nicht leicht zu lesen; doch nicht weit vom Gipfel kreuzte eine Quelle den Pfad, und auf der nassen Erde sah er, was er suchte."

Boromir letzter Kampf fand unweit des Antun statt. Ihn ereilt in Die Gefährten der Tod. Trotzdem bleibt er unter den Gefährten, den Schauspielern und den Fans unvergessen. Sean Bean ist einer dieser Schauspieler, der schon oft den Film- oder Serientod gestorben ist. Der im Herr der Ringe war sein Favorit.

Am Ufer des Anduin trennen sich die Wege der Gemeinschaft.

Die Reiter von Rohan

"Die Dämmerung wurde dunkler. Nebel hing hinter ihnen zwischen den tiefer stehenden Bäumen und schwebte über den bleichen Rändern des Anduin, doch war der Himmel klar."

Die Eröffnungsszene des zweiten Teils (Die zwei Türme) der Trilogie zeigt die Misty Mountains. Für jeden, der Neuseeland bereist, ob Fan oder nicht, muss sich den Berg Mt. Cook/Mt. Aoraki ansehen und ihn nach Möglichkeit besteigen! Einmal mehr erkennt man hier, warum Neuseeland das perfekte Land ist, um Tolkiens Mittelerde in Szene zu setzen. Abgesehen davon kommt hier jeder Abenteurer und Bergsteiger auf seine Kosten.

Die Uruk-hai

"Pippin hatte einen hässlichen und beängstigenden Traum: Er schien in schwarzen Tunneln den Widerhall seiner eigenen kleinen Stimme zu hören, die Frodo! Frodo! rief."

Der Lake Tekapo spielt eine größere Rolle in Der Hobbit. Trotzdem zu erwähnen ist hier, dass man von dieser Seite des Sees am Horizont den Mt. Cook erspähen kann, der Teil der Misty Mountains ist. Zudem ist es ein wirklich schöner Ort um sich niederzulassen und bei diesem Ausblick ein paar Minuten Ruhe zu finden. Das klare und kräftig türkise Wasser hat eine ganz besondere Wirkung, die zum Tagträumen einlädt.

Baumbart

"Derweil gingen die Hobbits, so rasch es der dunkle und dicht verflochtene Wald zuließ, den Flusslauf entlang nach Westen und hinauf zu den Hängen des Gebirges, tiefer und tiefer nach Fangorn hinein."

Teile des Kepler Track bei Te Anau dienten als Drehkulisse für den Fangornwald. Sieht man die urigen Bäume, weiß man auch warum. Generell ist der Kepler Track ein sehr schöner Weg, den man in vier Etappen bezwingen kann. Der Anstieg ist recht schwer, wird aber mit einer wundervollen Aussicht über die Fjorde belohnt! Es gibt Hütten und Campingplätze entlang der Route, die jedoch oft schon weit im Voraus ausgebucht sind. Geübte Wanderer schaffen auch zwei Etappen an einem Tag, sofern das Wetter mitspielt. Weitere Drehorte für Fangorn finden sich in den Milford Sounds, im Süden der Südinsel.

Der Kepler Track bietet zudem eine weitere Ansicht des Anduin

Der Weiße Reiter

"'Mir ist kalt bis auf die Knochen', sagte Gimli, schlug sich die Arme unter sich und stampfte mit den Füßen auf."

Der Lake Wanaka ist in der Szene zu sehen, in der Gandalf auf dem Adlerfürsten Gwain aus seiner Gefangenschaft auf dem Turm Orthanc flieht. Wanaka ist ein sehr schöner Ort, der direkt an einem See liegt und umgeben ist von Bergen, die sich zu besteigen lohnt. Von oben hat man eine fantastische Aussicht. Ian McKellen, der Gandalf spielt, fürchtet sich vor Pferden. Keine Szene, die ihn auf einem Pferd zeigt, ist echt!

Der König der Goldenen Halle

"Sie ritten weiter, während die Sonne unterging, durch die lange Dämmerung und die zunehmende Nacht."

Helms Klamm

"Die Sonne stand schon im Westen, als sie von Edoras losritten, und sie schien ihnen in die Augen und verwandelte die hügeligen Weiden von Rohan in einen goldenen Dunst."

Eine gute Anschaffung, egal ob man die Drehorte auf eigene Faust erkunden will oder sich von Zeit zu Zeit einer Tour anschließt, ist das Location Guidebook von Ian Brodie. Neben Bildern zu den Dreharbeiten und Filmorten gibt es genaue GPS-Daten und zahlreiche Infos. Es gibt eine kleine und eine größere Ausgabe dieses Buches, das so gut wie überall (Buchläden, Souvenirshops, Touristeninformationen,...)  erstanden werden kann. Viele Orte sind allerdings nicht passierbar oder nur mit dem Helikopter zu erreichen.

Es gab einmal zwei Jungs, die den einen Ring in Hobbingen gekauft haben und losgezogen sind bis zum Schicksalsberg, um ihn dort einzuwerfen - zu Fuß.

Der Weg nach Isengart

"So trafen sich im Lichte eines schönen Morgens König Théoden und Gandalf, der Weiße Reiter, auf dem grünen Gras neben dem Klemmbach wieder."

Die Gärten von Isengart. Gandalf steht in den meisten Szenen rechts von Saruman. Dies hat den Grund, weil schon bei Shakespeare der Böse immer links (lat. sinistra, davon abgeleitet engl. sinner, deutsch: Sünder) stand.

Viele Filmorte wurden kombiniert, das heißt, dass der Hintergrund von einem anderen Ort stammt, als der Vordergrund. So geschehen aus bei den Szenen in Isengart.

Treibgut und Beute

"Gandalf und der König und seine Begleitung ritten davon; sie wandten sich nach Osten, um die zerstörten Wälle von Isengart zu umgehen."

Einst liefen Gandalf und Saruman hier entlang. Die Szene wurde in einem öffentlichen Park gedreht. Neben Ian McKellen und Christopher Lee gibt es noch einen weiteren Sir am Set: Peter Jackson. McKellen und Jackson wurden aufgrund der Filmarbeiten geadelt. Lee war britischer Geheimagent. In der Szene, in der er als Saruman vom Turm Orthanc stürzt, war ein Schrei vergessen. Lee sagte, er habe im Krieg gesehen, wie Menschen sterben, die von hinten angegriffen und getötet werden und keiner von ihnen hätte je geschrien. Auch Saruman fällt ohne einen Laut von dem Turm.

Für jeden, der den Herr der Ringe nicht gesehen hat, ist dies nur ein ganz normaler Ort.

Sarumans Stimme

"Sie schritten durch den zerstörten unterirdischen Gang und blieben auf einem Steinhaufen stehen; sie starrten auf den dunklen Felsen Orthanc und seine vielen Fenster, noch immer eine Drohung in der Verwüstung ringsum."

Der Palantir

"Die Sonne sank hinter dem langen westlichen Ausläufer des Gebirges, als Gandalf und seine Gefährten und der König mit seinen Reitern von Isengart aufbrachen."

Sméagols Zähmung

"'Ja, Herr, jetzt sitzen wir wirklich in der Patsche', sagte Sam Gamdschie. Verzagt stand er neben Frodo, ließ die Schultern hängen und starrte mit zusammengekniffenen Augen hinaus in die Düsternis."

Die Durchquerung der Sümpfe

"Gollum ging rasch, dabei Strecke er Kopf und Hals vor und benutzte oft seine Hände ebenso wie die Füße."

Das Schwarze Tor ist versperrt

"Ehe der nächste Tag graute, war ihre Wanderung nach Mordor vorüber. Die Sümpfe und die Wüste lagen hinter ihnen.

Um Queenstown erstrecken sich die Berge, die wir aus Mordor kennen. Gerade bei Sonnenaufgang sind sie wunderschön anzusehen und haben nichts von der Bedrohung, die sie bei Peter Jackson spielen. Den Schicksalsberg findet man hier allerdings nicht, denn der liegt auf der Nordinsel. Auch in Queenstown beziehungsweise in der Umgebung gibt es geführte Touren, die man sogar zu Pferd durchführen kann.

Kräuter und Kaninchenpfeffer

"Die wenigen Stunden, da es noch hell war, ruhten sie und rückten immer in den Schatten nach, während die Sonne weiterwanderte, bis endlich der Schatten des westlichen Randes ihre Mulde lang wurde und Dunkelheit die ganze Senke erfüllte."

Das Fenster nach Westen

"Sam glaubte nur ein paar Minuten geschlafen zu haben, als er aufwachte und feststellte, dass es schon spät am Nachmittag und Faramir zurückgekommen war."

Der verbotene Weiher

"Als Frodo aufwachte, beugte sich Faramir über ihn. Für eine Sekunde packten ihn die alten Ängste, und er setzte sich auf und schreckte zurück."

Wanderung zum Scheideweg

"Frodo und Sam kehrten zu ihren Betten zurück, legten sich schweigend hin und ruhten ein wenig, während die Menschen sich regten und die Aufgaben des Tages begannen."

Die Treppen von Cirith Ungol

"Gollum zerrte an Frodo Mantel und zischte vor Angst und Ungeduld. 'Wir müssen gehen.', sagte er."

Kankras Lauer

"Es mochte jetzt tatsächlich Tag sein, wie Gollum sagte, aber die Hobbits konnten wenig Unterschied sehen, es sei denn, dass der düstere Himmel vielleicht nicht ganz so schwarz war, sondern eher wie eine große Rauchglocke."

Die Entscheidungen von Meister Samweis

"Frodo lag, mit dem Gesicht nach oben, auf dem Boden, und das Ungetüm beugte sich über ihn, so versessen auf sein Opfer, dass es auf Sam und sein Rufen nicht achtete, bis er ganz nahe war."

Der Emyn Muil kommt als hügelige und raue Landschaft daher und ist auf dem Mt. Ruapehu zu finden. Schluchten durchziehen das Gebiet und verleihen ihm genau das Ambiente, das für die Filmarbeiten so wichtig war. Diese karge Gegend durchqueren Frodo, Sam und Gollum auf ihrem Weg Richtung Mordor, um den Ring im Schicksalsberg zu zerstören. Es scheint kein leichter Weg zu sein.

DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS

Minas Tirith

"Pippin lugte unter Gandalfs schützendem Mantel hervor. Er fragte sich, ob er wache oder schlafe und noch in dem rasch dahineilenden Traum befangen sei, in den er, seit der große Ritt begann, so lange versunken gewesen war."

Viggo Mortensen war für die Rolle des Aragorn nur die dritte Wahl. Sein Sohn überzeugte ihn anzunehmen und durfte als Belohnung selbst einen kleinen Auftritt hinlegen. Ursprünglich sollte es eine Szene geben, die Vater und Sohn zusammen zeigt. Viggos Sohn konnte sich allerdings nicht konzentrieren und durfte daraufhin nur eine Rolle ohne Text spielen.

Der Weg der Grauen Schar

"Gandalf war fort, und das Stampfen von Schattenfels Hufen verlor sich in der Nacht, als Merry zu Aragorn zurückkam."

Nicolas Cage war die zweite Option für die Rolle des Aragorn. Peter Jackson wollte ihn aber nicht. Elrond fragt Arwen in Bruchtal, was sie am meisten fürchte, daraufhin Arwen: "A Cage." (ein Käfig).

Die Heerschau von Rohan

"Jetzt liefen alle Wege gemeinsam gen Osten, dem kommenden Krieg und dem Ansturm des Schattens entgegen."

Die Belagerung von Gondor

"Pippin wurde von Gandalf geweckt. Kerzen brannten in ihrem Zimmer, denn nur ein düsteres Zwielicht drang durch die Fenster; die Luft war drückend, als ob ein Gewitter aufzöge."

Schaut man über den Lake Wanaka, kann man Amon Hen sehen. Um Wanaka herum gibt es einige Berge, die sich für unterschiedlich lange Touren eignen.

Dominik Monaghan, der Merry verkörpert, fing sich bei Dreharbeiten einen riesigen Splitter ein und musste sich von Orlando Bloom ins Krankenhaus begleiten lassen. Die wahre Geschichte über den winzigen Splitter verließ natürlich nie die Klinik.

Der Ritt der Rohirrim

"Es war dunkel, und Merry, der in eine Decke eingerollt auf der Erde lag, konnte nichts sehen."

Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern

"Doch kein Orkführer oder Straßenräuber führte den Angriff auf Gondor. Die Dunkelheit wich zu früh, vor dem Zeitpunkt, den sein Herr festgesetzt hatte: Das Glück ließ ihn für den Augenblick im Stich, und die Welt hatte sich gegen ihn gewandt; der Sieg entglitt ihm, als er eben die Hand ausstreckte, um ihn zu ergreifen."

Zu Fuß ist es ein gutes Stück von Twitzel aus zu den Pelennor-Feldern, den man nicht ohne genug Proviant gehen sollte. Es ist aber auch ein Erlebnis, denn man muss über Zäune klettern, einen recht steilen Anstieg überwältigen und sich der sengenden Sonne aussetzen. Belohnt wird man mit einer weitläufigen Landschaft, die karg und öde daherkommt und trotzdem einen gewissen Reiz hat.

Denethors Scheiterhaufen

"Als sich der dunkle Schatten am Tor zurückzog, saß Gandalf immer noch reglos da."

Die Häuser der Heilung

"Ein Nebel war vor Merrys Augen vor Tränen und Müdigkeit, als sie sich dem zerstörten Tor von Minas Tirith näherten."

Die letzte Beratung

"Es wurde Morgen nach dem Tag der Schlacht, und er war schön, mit leichten Wolken, und der Wind hatte nach Westen gedreht."

Das schwarze Tor öffnet sich

"Zwei Tage später wurde das Heer des Westens auf dem Pelennor zusammengezogen."

Der Meads Wall ist der Weg, den auch Frodo und Sam nach Mordor gehen mussten. Es ist steinig und überall liegt Geröll. An vielen Stellen geht es steile Anhänge hinunter, die bei einem falschen Schritt letale Folgen haben können. Obwohl der Abschnitt, sofern man denn auf dem beschriebenen Weg bleibt, als einfach deklariert ist, empfiehlt es sich passendes Schuhwerk anzuziehen.

Der Turm von Cirith Ungol

"Sam rappelte sich mühsam vom Boden auf. Im ersten Augenblick wusste er gar nicht, wo er war, und dann fiel ihm all das Elend und die Hoffnungslosigkeit wieder ein."

Das Land des Schattens

"Sam hatte gerade noch genug Verstand um die Phiole wieder in seine Brusttasche zu stecken. 'Lauf, Herr Frodo!', rief er."

Der Schicksalsberg

"Sam legte seinem Herrn den zerfetzten Orkmantel unter den Kopf und deckte über sie beide das graue Gewand aus Lorien; und als er das tat, wanderten seine Gedanken über dieses schöne Land und zu den Elben, und er hoffte, der von ihrer Hand gewebte Stoff möge bewirken, dass sie über alle Hoffnung hinaus in dieser Wildnis des Schreckens verborgen bleiben würden."

Der Schicksalsberg (Mt. Tongariro)! Von dem Mt. Ruapehu hat man einen fantastischen Blick auf ihn. Außerdem findet man hier einen Teil des Weges, den Frodo und Sam auf ihrer Reise nach Mordor gegangen sind. Die meisten Busse fahren nur den Mt. Tongariro an. Auf den Mt. Ruapehu kommt man indessen nicht so leicht. Aber gerade das macht den Reiz aus, besonders bei einer so wunderschönen Aussicht auf den Schicksalsberg. Mittlerweile werden wahrscheinlich tausende Ringe in ihm liegen.

Elijah Wood (spielt Frodo Beutlin) und Andy Serkis (Gollum/Sméagol) haben beide zum Abschluss der Dreharbeiten den einen Ring bekommen, der doch eigentlich zerstört sein sollte?!

Das Feld von Cormallen

"Rings um die Hügel wüteten die Armeen von Mordor. Die Heerführer des Westens wurden überflutet von einem anschwellenden Meer."

Es gibt nichts schöneres, als immer wieder die atemberaubenden Landschaften Neuseelands in sich aufzusaugen und sich ihnen völlig hinzugeben. Kein Wunder also, dass es auch vielen Schauspielern so ging und viele auf weit nach den Dreharbeiten wieder zurück kehrten.

Man kann allen nur dankbar sein, dass sie Tolkiens Der Herr der Ringe so umgesetzt haben, wie er seit Jahren auf der Leinwand zu sehen ist.

Der Truchsess und der König

"Zweifel und große Furcht lasteten auf der Stadt von Gondor."

Viele Abschiede

"Als die Freudentage vorüber waren, dachten die Gefährten schließlich daran, in ihre Heimat zurückzukehren."

Am Ende der Dreharbeiten bekommen die Schauspieler jeweils ein Geschenk, das als Erinnerung an die gemeinsame Zeit dienen soll. Dominik Monaghan bekommt den Splitter in einem Rahmen geschenkt, um den herum alle anderen unterschrieben haben. So viel dazu, dass es ein Geheimnis blieb.

Viggo Mortensen behielt sein Pferd Brego und bekam das Schwert geschenkt, dass ihm nach dem Vorfall in Wellington abgenommen worden war.

Auf der Heimfahrt

"Endlich wandten nun die Hobbits den Blick der Heimat zu. Sie hatten es nun eilig, das Auenland wiederzusehen; aber zuerst ritten sie langsam, denn Frodo fühlte sich nicht wohl."

Im satten Grün der Nordinsel Neuseeland, versteckt zwischen den saftigen Wiesen, die die Hügel bedeckten, liegt das Auenland. Hier begann die Reise vierer Hobbits, die ein Abenteuer gewagt haben und hinausgezogen sind in eine Welt, die sie nicht kannten. Der Herr der Ringe ist eine jener großen Geschichten, die wohl noch viele Jahre die Menschen begeistern wird, ob in Form von Buch oder Film ist dabei egal.

Die Befreiung des Auenlandes

"Die Nacht war schon hereingebrochen, als die Reisenden, nass und müde, endlich am Brandywein angelangten und feststellten, dass der Weg versperrt war."

Sean Astin (spielt Sam) trifft in der Endszene in Hobbingen auf seine Tochter, die die Tochter von Sam spielt. Nach monatelangen Dreharbeiten sieht sie ihren Vater hier zum ersten Mal. Man hat sie in eines der Hobbitbehausungen gebracht, wo eine Überraschung auf sie warten sollte. Die Freude, als sie dann ihrem Papa entgegenläuft, ist nicht gespielt, sondern echt. Eine Geschichte, die das Leben schreibt.

Die Grauen Anfurten

"Das Aufräumen erforderte gewiss eine Menge Arbeit, aber es kostete weniger Zeit, als Sam gefürchtet hatte."

©️Kuno 08/2016

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Kommentare: 0

#11 Marion

Hallo Kuno,
da spricht der Fan, würde ich sagen ;-) Ich war 2006 in Neuseeland, doch ich habe den Eindruck, dass damals der Film-Tourismus noch nicht ganz so stark ausgeprägt war. In Wellington habe ich ebenfalls eine Herr der Ringe Tour mitgemacht. Der Guide hatte Szenen ausgedruckt mit dabei und konnte uns so zeigen, wie Filmszene und Landschaft eins werden.
Liebe Grüße,
Marion

KUNO
So ist es ;) Ich fand es auch sehr interessant, wenn man die Szene direkt vor Augen hatte und sie mit dem Umfeld vergleichen konnte.


#10 Barbara

Ich hab' ehrlich gesagt relativ lange gebraucht, bis ich mich mit den Filmen anfreunden konnte. Inzwischen finde ich sie klasse. Die Natur Neuseelands ist natürlich herausragend und ich habe ein wenig Angst, bei dem, was man ständig hört, dass es inzwischen wegen der Filme doch sehr überlaufen ist. Ich hab's leider immer noch nicht nach Neuseeland geschafft, obwohl das seit Ewigkeiten auf meiner Liste steht. Man braucht halt viel Zeit dafür, und daran hat es die letzten Jahre gehapert. Aber wenn ich fahre, danke für die Tipps, das ist vorgemerkt!
Und (wieder) ein Kompliment, Du schreibst klasse und so ausführlich, ich bin jedesmal begeistert! :-)

KUNO

Man braucht wirklich Zeit, um Neuseeland zu bereisen. Man sagt als grober Richtwert ein Monat pro Insel. Durch den Herr der Ringe sind definitiv viele Touristen ins Land gekommen. Aber sich davon abschrecken zu lassen, wäre falsch. Das Land ist so wahnsinnig schön :)

Danke schön :)


#9 Claudia

Für einen Herr der Ringe Fan ist das sicher ein sehr interessanter Inhalt. Ich kenne mich halt überhaupt nicht aus. Aber die Bilder finde ich sehr mystisch und die Landschaften sind grandios. Liebe Grüße, Claudia

KUNO

Es war genau das: mystisch und grandios :)


#8 Sabine

Hallo Kuno,
ich habe schon öfters von den Kulissen und Drehorten gehört und auch von den dort angebotenen Touren. Trotz der viele Touristen sind in der Regel alle sehr begeistert. Die Landschaft Neuseelands ist so beeindruckend und bei deinen Bildern und Beschreibungen war ich sofort wieder zurück in den Filmen. Die Idee mit den Zitaten gefällt mir auch super :-)
Liebe Grüße
Sabine

KUNO

Die meisten Touristen finden sich eigentlich im Auenland, wobei es dort schön ist, dass man in kleinen Gruppen durch geführt wird und so gar nicht das Gefühl bekommt, dass es tatsächlich fast jeder Besucher Neuseelands ist, der einmal durch Hobbington läuft. Generell ist Neuseeland ein sehr beliebtes Reiseland, besonders für Abiturienten, Work&Traveller und Backpacker. Aber man muss auch sagen: zu Recht :)


#7 Kathi

Liebe Kuno,
wow, das ist wirklich mal ein detailierter Bericht über alle sehenswerten Schauplätze des Films.
Ich bin zugegebenermaßen wohl der einzige Mensch, der Herr der Ringe nicht mag, aber nach dem Bericht sollte ich mir das unbedingt noch einmal überlegen. Sollte ich endlich mal nach Neuseeland kommen, mache ich die Tour auf jeden Fall. Herr der Ringe-Fan oder nicht, die Landschaft sieht super aus.
Danke dir für diesen Bericht, der meine Bucketlist gerade um einen Punkt erweitert hat.
Viele liebe Grüsse
Kathi

KUNO

Wie ist das passiert?! :O Die Landschaft in Neuseeland ist wirklich wunderschön und sehr vielfältig. Ob Herr der Ringe Fan oder nicht: Es lohnt sich! Und vielleicht wirst du spätestens dort doch noch zum Liebhaber ;)


#6 Monika und Petar Fuchs

Was für ein schöner Bericht! Ich bin ja ein absoluter Fan von Film-Schinken wie Der Herr der Ringe oder Der Hobbit und kann gar nicht genug davon bekommen. Daher wäre ein Besuch im Auenland auch Pflicht für mich, sollte ich je nach Neuseeland kommen. Danke für diese tolle Beschreibung.

KUNO
Danke schön! :) Da geht es dir genauso wie mir ;)


#5 Bine

Auch wenn ich nicht der eingefleischte Herr der Ringe fern bin, habe ich dennoch alle Filme bereits mehrfach gesehen. Vor allem beim Hobbit in 3D kam die Landschaft noch beeindruckender heraus, auch wenn sie in den anderen Filmen bereits traumhaft war. Von daher würde ich mir gern auch einmal ein paar der Drehorte ansehen. Wenn ich mal in Neuseeland bin (was definitiv passieren wird ;) ), weiß ich nun, wo ich eine gute Vorstellung der Orte bekomme ;) Wobei ich befürchte, dass gerade die Werkstatt und Hobbington sicherlich gut überlaufen sein werden...

KUNO

Wenn man einmal in Neuseeland war, dann weiß man ganz genau, warum Jackson dieses Land als Drehort ausgewählt hat. Es ist einfach perfekt :) In Hobbington verlaufen sich die Massen, weil man in kleinen Gruppen durch geführt wird, was es ziemlich entspannt macht. Die Werkstatt selbst kann man nur in Form einer vorher gebuchten Tour besuchen. So kann jeder Fragen stellen und man ist wirklich mitten drin, ohne die großen Tourismusströme.


#4 Nina

Toller Beitrag! ich war 2006 in "Hobbington", da war nur wenig zu sehen. Aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis und viele konnte ich wiedererkennen. Beim nächsten Neuseelandbesuch werde ich definitiv wieder hinfahren.

KUNO

Jetzt ist es wirklich sehr schön dort! Mit ganz viel Liebe für die kleinen Dinge :)


#3 Henry & Katrin

Als Fantasy Fan bekommt hier gleich Lust die Spots zu entdecken. Tolle Fotos.
LG K & H

KUNO
So soll es sein ;) Danke euch beiden :)


#2 conntrip

Als großer Herr der Ringe Fan: Super Artikel! Sollte ich jemals nach Neuseeland kommen, werde ich mir das auf jeden Fall mal merken.

KUNO

Vielen Dank :) Als Fan wirst du nicht daran vorbei kommen ;)


#1 Annik

Liebe Kuno,
war für ein toller Artikel!
Ich könnte mir in den Po beißen, dass ich mich damals gegen eine "Herr Der Ringe Tour" entschieden habe. Falls ich noch mal in diese Gegend der Welt komme, werde ich es mit garantiert kein zweites Mal durch die Lappen gehen lassen.
Ich freu mich auf weitere Berichte von Dir!
Herzliche Grüße aus Berlin
Annik

KUNO

Danke dir! :) Als Fan solltest du es auf jeden Fall machen, besonders die in Wellington kann ich wärmstens empfehlen und natürlich Hobbiton.