Blogparade: Geschichten, die einen ins Abenteuer ziehen

 

Hallo ihr Lieben,

ich würde mich freuen, wenn ihr bei meiner Blogparade mitmacht :) Das Thema: Geschichten, die einen ins Abenteuer ziehen. Welche Bücher und Geschichten haben euch inspiriert, lassen euch nicht mehr los oder haben euch bereits mitten ins Abenteuer gezogen und was für eine Bedeutung haben sie für euch? Ich bin gespannt auf eure Texte, egal in welchem Umfang. Es geht dabei gar nicht so sehr um den Inhalt des Buches, sondern vielmehr darum, was ihr für einen Bezug zu der Geschichte entwickelt habt.

Und so geht's:

  • Schreib' einen Beitrag zu oben genanntem Thema
  • Füge ein Foto von deinem Buch hinzu
  • Verlinke LIVING LIKE THE RENEGADES in deinem Beitrag
  • Veröffentliche deinen Beitrag auf deiner Website/deinem Blog und poste den Link unten in den Kommentaren (wenn du keine Website/keinen Blog hast, sende mir einfach eine E-Mail mit deinem Beitrag

Tob' dich aus und schreib' mir.

Im Folgenden findet ihr meinen Beitrag mit Into the wild von Jon Krakauer. Und jetzt los! Ich warte auf euer Feedback und eure Texte!

Liebe Grüße,

eure Kuno

Into the wild

Es gibt Menschen, die man nicht aufhalten kann, die auf der Suche nach etwas größerem und von mehr Bedeutung sind. Sie kehren einem den Rücken zu und verschwinden seelenruhig am Horizont. Zurück bleibt man selbst und die Sehnsucht. Weil man genau weiß, dass man nicht dem puren Idealismus folgen wird, der da gerade von dannen zieht, sondern den sicheren Weg wählt. Es gibt Menschen, die mit der Gesellschaft gebrochen haben, irgendwann zwischen dem Startschuss und dem Hier und Jetzt. Diejenigen, die dem Ruf der Freiheit folgen und hinausgehen in die Wildnis.

Einer jener war Christopher Johnson McCandless alias Alexander Supertramp. Er bricht mit seiner Familie, gibt sein altes Leben auf und steht mit einem Mal in einem Abenteuer, das sich Alaska nennt. Am Ende wird er dort den Tod finden und man selbst wird zurückbleiben mit der Frage, ob er es gefunden hat, das Große und Bedeutende. Into the wild von Jon Krakauer erzählt die Geschichte des Chris McCandless so gut sie sich rekonstruieren lässt. Er zeigt die Motive auf, die einen jungen Mann tief in das Herz eines rauen Landes führen, das einem nichts schuldet. Am Ende steht man allein da und muss ein Urteil fällen. War es Naivität oder das Leben, das zum Sterben führte? Into the wild schlägt einen sachlichen Ton an, von von Faszination. Als Chris McCandless einer Grausamkeit erlag, die er selbst zu bekämpfen suchte und im eisigen Wind Alaskas den Hungertod fand, Hand in Hand mit Toxinen, die seinen Körper durchfluteten, war ich selbst noch kein ganzes Jahr auf der Welt. Als Chris McCandless allein in die Wildnis ging, entdeckte ich das Leben und all das, was es eines Tages zu bieten haben würde, auf alles Vieren. Heute sind seine Überreste schon lange begraben und ich auf dem Weg in mein ganz eigenes Abenteuer. 

Into the wild packt einen, reist einem das Herz heraus und sticht tausendfach hinein bis es blutet. Und dann ist es vorbei - eine Geschichte und ein Leben. Was bleibt ist der Funke, der überspringt und etwas entfacht, das eines Tages groß und voller Bedeutung sein kann.

R. I. P. Christopher Johnson McCandless

©️Kuno 09/2016

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#4 Tine

Hallo Kuno!
Schön, dass du die Blogparade verlängert hast. So hatte auch ich noch Zeit, meinen Artikel zu beenden. Bei mir geht es darum, wie meine "Bücher-Helden der Kindheit" mich ins Abenteuer gezogen haben.
Hier findest du meinen Beitrag: http://schnee-hoernchen.de/helden-der-kindheit-und-abenteuer/
Liebe Grüße vom Schneehörnchen :)

KUNO

Ich bin begeistert! Was ein super Artikel! :) Nils Holgersson war auch mein Held ;)


#3 FREIHEITSGEFÜHLE

"Into the Wild" hat auch mich mitgerissen, mich nicht mehr losgelassen und ein großes Stück zu meiner heutigen Reisesucht beigetragen, auf der Suche nach Freiheit, nach dem Sinn und dem Loslassen. Ich kann mir die Geschichte wieder und wieder durchlesen/anschauen. Alexander Supertramp hat mich inspiriert, etwas in mir ausgelöst, das ich zugegeben liebe.
Eine wunderschöne Geschichte!
Liebe Grüße, Iris

KUNO

Da geht es und ähnlich. Er war ein sehr inspirierender Mensch, wohl auch deshalb, weil er genau das nicht sein wollte. Ich finde seine Geradlinigkeit und Willensstärke sehr beeindruckend.


#2 Klaus Reuss

Hallo Kuno,
ich habe es jetzt endlich geschafft, meinen Beitrag zu verlinken: http://klausreuss.de/de/meine-leidenschaft-fuer-indigene-literatur. Wünsch dir noch spannende Abenteuer!
Liebe Grüße
Klaus

KUNO
Ein sehr interessanter Beitrag! Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und werde deinen Blog verfolgen :)


#1 Imke

Liebe Kuno,
hier findest du meinen Beitrag zu deiner Blogparade:

http://crappyradiostationsandcandybars.de/2016/09/26/was-macht-uns-gluecklich/
Ich freu mich, wenn er dich inspiriert :)
Viele Grüße, Imke

KUNO

Wow, vielen Dank für deinen wundervollen Beitrag! Auch wenn es einen wirklich traurig stimmt, dass letzten Endes so viele Menschen immer dieselben Dinge im Leben bereuen...