Neuseeland


Der Phönix aus der Asche

"It's a dangerous business going out your door. You step onto the road, and if you don't keep your feet, there's no knowing where you might be swept off to."

(J. R.  R. Tolkien)

16.02.2016 Auckland

Nach dem Flug mit Umstiegen in Dubai und Sydney, komme ich heute Nachmittag endlich in Auckland in meinem Hostel an. An den Flughäfen und im Flugzeug habe ich Franzi, Luiz, Charlotte und Ole kennen gelernt. Zweitem, der auf dem Weg nach Mexiko ist, konnte ich noch ein paar Tipps geben. Das einzig wirklich Schöne an dem Flug waren der Ausblick auf die arabische Wüste und das Outback Australiens. Endlich in Neuseeland, geht es nach dem langen Sitzen erst einmal sportlich hoch auf den Mt. Eden, von wo man einen herrlichen 360 Grad Blick über die Hauptstadt hat.

 

17.02.2016 Auckland - Waitomo Caves - Hamilton

Morgens fahre ich früh ins Zentrum von Auckland und verliere die Zeit beim Suchen eines Busservices, der mich irgendwo hinfährt. Am Ende lande ich in Hamilton und komme Dank der super freundlichen Bea in der Touristeninfo noch rechtzeitig zu den Waitomo Caves. Das letzte Stück dorthin bringt mich ein (wirklich) alter Mann namens Bill mit seinem wahrscheinlich noch viel älteren Shuttlebus. Höhepunkt in der Tropfsteinhöhle Glowworm Cave ist eine kurze Bootsfahrt durch die dunklen Höhlenwege, die nur von den an der Decke sitzenden Glühwürmchen erhellt sind. Richtig schön. Danach fährt mich Bill weiter und zeigt mir zuerst eine Kiwi und danach einen Kiwi.

 

18.02.2016 Hamilton - Matamata - Hobbiton - Rotorua

Nach dem Frühstück spaziere ich am Waitako River entlang und begebe mich dann zum Busbahnhof, von wo es zunächst nach Matamata geht. Von dort geht die Reise weiter nach Hobbiton ins Auenland. Dort treffe ich Liz und Michelle. Zuerst geht es durch die Hügellandschaft und die mit viel Liebe angelegten Gärten, vorbei an den Hobbitbehausungen, dann auf einen der Hügel zu Frodos Haus und weiter über kleine Brücken und durch eine malerische Landschaft. Die Tour endet im Green Dragon, wo man sich mit einem Apfelwein in Mittelerde-Stimmung niederlassen kann. Zurück in Matamata lerne ich Alan kennen. Wir fahren zusammen nach Rotorua und lassen uns abends in einem Irish Pub nieder.

 

19.02.2016 Rotorua - Waimangu Volcanic Way - Rotorua

Heute Morgen erledige ich ein paar organisatorische Dinge für die nächsten Tage und nutze das gute Wetter zum Wandern. Es geht durch eine Landschaft vulkanischen Ursprungs. Überall steigt Schwefel zwischen den Felsen und in den Seen und Flüssen hoch. Außer Vögeln und vereinzelt ein paar Wanderern begegnet einem in der weitläufigen Gegend niemand. Am Ende des Weges legt ein Boot ab und man kann sich den Vulkan von nahem ansehen. Aufgrund der Wetterverhältnisse der letzten Tage kann ich leider nicht den hiking trail anschließen. Die Enttäuschung darüber vergeht allerdings sofort, als Mads vor mir steht. Zurück in Rotorua gehe ich noch etwas am Lake Rotorua entlang, treffe dort einen Österreicher und lasse den restlichen Abend im Hostel mit Alan ausklingen.

 

20.02.2016 Rotorua - Taupo

Die erste Hälfte des Tages verbringe ich in den Redwoods von Rotorua. Dann heißt es Abschied nehmen von Alan. Es geht weiter nach Taupo, wo ich mich direkt zu den Huka Falls aufmache. Auf dem Weg dorthin treffe ich auf die Brasilianer Wilian und Edward, mit denen ich den Nachmittag verbringe und am frühen Abend in einem Fluss entspanne, dem eine heiße Quelle zufließt. Nach einem heißen Tag genau das Richtige! Zurück in meiner Unterkunft organisiert mit der Betreiber über tausend verschiedene Busverbindungen einen Weg zum Mt. Ruapehu. Da dieser normalerweise  von keiner Organisation angefahren wird, bleibt abzuwarten, ob ich morgen hin und wieder zurück komme... Der Betreiber der Unterkunft ist aber jetzt schon mein größter Held.

 

21.02.2016 Taupo - Mt. Ruapehu - Taupo

»Faithless is he that says farewell when the road darkens.«, J. J. R. Tolkien

Um 6:20 Uhr fährt der erste Bus los. Da es zu meinem Ziel keine offiziellen Busrouten gibt, bin ich froh, in einen Shuttleservice umsteigen zu können. Trotzdem bin ich noch zu weit weg vom Mt. Ruapehu. Nach einigen Schwierigkeiten komme ich doch noch auf das mittlere Plateau. Aber immerhin sind auch Frodo und Sam nicht ohne Umwege nach Mordor gelangt. Also gehe ich den Meads Wall entlang, auf dem man in Saurons Land gelangt. Allerdings verlasse ich den gekennzeichneten Weg recht schnell und klettere zwischen zerklüfteten Felsformationen immer weiter nach oben, mit Blick auf den Mt. Tongariro (Schicksalberg) und einen sich im Tal schlängelnden Bach. Die Aussicht geht weit über alles Erdenkliche hinaus. Mit Mitfahrgelegenheiten und Bus geht es zurück zur Unterkunft, wo ich meine Sachen abhole und die Nacht im freien verbringe, zumindest solange, bis der Nachtbus nach Mitternacht kommt...

 

22.02.2016 Taupo - Wellington

Um ein Uhr morgens kommt endlich der Nachtbus. Vorher Freunde ich mich mit dem New Yorker Luke an, der auch nach Wellington reist. Die Nacht ist recht kurz und als wir unser Ziel erreichen, das als die schönste Stadt Neuseelands gilt, können wir es kaum erwarten, in zwei Tagen wieder abzureisen. An der Promenade lässt es sich bei strahlendem Sonnenschein zwar gut von den letzten Tagen erholen, aber Luke und ich wollen wieder raus. Den Abend verbringe ich mit Tan auf unserem Zimmer. Also alles sehr gemächlich heute.

 

23.02.2016 Wellington (Lord of the rings Tour)

Lizzy führt uns heute zu verschiedenen Drehorten der Herr der Ringe Trilogie, in das Weta Studio und die Weta Cave. Sie erzählt einige interessante Geschichten zu den Dreharbeiten und lustige Anekdoten zu den Schauspielern. Wir bekommen eine Vorstellung davon, wie Tolkiens Geschichte filmisch umgesetzt wurde und was hinter den Kulissen alles zu leisten war. Am Ende des Tages lerne ich Steffen kennen und verbringe den Abend mit Tan.

 

24.03.2016 Wellington - Picton

Den Morgen verbringe ich in der Geschichtsabteilung des Nationalmuseums Te Papa, eines der besten, in denen ich bis jetzt gewesen bin! Mittags legt die Fähre ab, auf der ich zwei nette Schweizerinnen kennen lerne. Ich komme am Abend in Picton auf der Südinsel an und drehe noch eine Runde, wobei ich einen ersten Eindruck von den Marlborough Sounds bekomme. Ich begegne dem Kanadier Dominic und komme erst spät wieder im Hostel an. Dieses liegt an der Gravesend Street, direkt am Friedhof, nennt sich Tombstone und hat einen Sargdeckel als Eingangstür. Wie Nils Koppruch schon festgestellt hat: »Und lebend gehen wir nicht mehr aus der Welt.«

 

25.02.2016 Picton/Marlborough Sounds

Zum Frühstück gibt es frisch gebackene Brötchen, ein Träumchen ;) und eine gute Grundlage für den Tag in den Marlborough Sounds. Mit vier Kajaks starten wir unsere doch recht anstrengende Tour, stoppen zwischendurch zum Lunch, bekommen zwei Seelöwen zu Gesicht und enden am Nachmittag wieder in Picton. Danach gehe ich noch (kurz) laufen und entspanne dann mit den anderen im Hostel. 

 

26.02.2016 Picton - Kaikoura

Morgens noch einmal die Brötchen genießen, sich verabschieden und dann geht es mit dem Bus weiter nach Kaikoura. Dort angekommen, führt mich mein Weg an der Küste entlang. Natürlich kann ich auch hier nicht widerstehen und verlasse recht früh den gekennzeichneten Pfad. Auf einem Steinhügel treffe ich Andrea. Der Abstieg gestaltet sich als etwas schwieriger, da es doch ziemlich steil und steinig ist. Wir entscheiden uns, nicht zurück zum markierten Weg zu gehen, sondern direkt am Meer entlang. Dort entdecken wir zahlreiche Seehunde, die doch schneller sein können, als man denkt! Also versuchen wir einen Mittelweg aus "ganz nah dran" und einem passablen Sicherheitsabstand zu wählen. Wir kraxeln die Küste entlang, durch eine kleine Steinhöhle und werden von einem Seehund überrascht, der sich zwischen den Steinen versteckt. Mit zurück nehmen uns zwei nette Neuseeländer, die uns wieder in der Stadt absetzen. Den Abend verbringe ich mit Maria, Amber und Marius auf der Terrasse des Hostels mit Blick auf's Meer.

 

27.02.2016 Kaikoura - Christchurch

Einem letzten Zusammensitzen mit Amber, Marius und Maria beim Frühstück im Freien folgt eine Mountainbike-Fahrt. Relativ schnell baue ich fast einen Unfall, die Kette springt ab und erst zu spät merke ich, dass ich meine Karte verloren habe. Ich folge dem Mountainbiketrack und stehe irgendwann völlig verloren auf einer Schotterpiste. Am frühen Nachmittag komme ich dann doch wohlbehalten wieder in Kaikoura an, treffe noch einmal auf Maria und verbringe mit ihr den restlichen Nachmittag in dem kleinen Städtchen, das einige nette Läden und Cafés hat und genieße ein kühles, neuseeländisches Bier. Dann fahren wir weiter nach Christchurch.

 

28.02.2016 Christchurch - Greymouth

Nach der schlimmsten Nacht in einem Hostel, verlasse ich dieses um 6:00 Uhr morgens, um mit der Eisenbahn auf dem TranzAlpine Railway nach Greymouth zu fahren. Dieser führt durch die Alpen, an reisenden Flüssen, großen Seen und Wäldern vorbei, bis hin zu Neuseelands Westküste. In Greymouth steht erst noch einmal Organisatorisches auf dem Plan, bevor ich meine Zimmergenossen im Schlafraum "Pinguin" kennen lerne. Es ist recht witzig, wie alle ihre Tierzimmer suchen :D

 

29.02.2016 Greymouth

Der Morgen beginnt windig und regnerisch, aber zum Nachmittag kommt die Sonne wieder hervor. Ich sehe mir Greymouth näher an, den Hafen und die Küste, mit ihrer rauen See. Die Stadt hat außer ihrer Eisenbahngeschichte und einer netten Bibliothek nicht viel zu bieten. Ich lerne den Amerikaner Peter kennen und wir begeben uns auf eine kleine Wanderung einen Hügel hinauf. Der Ausblick ist die Mühe und dreckigen Schuhe Wert. Beim Hinuntergehen lasse ich Peter wohl bedacht den Vortritt und lerne aus seinen Fehlern. Im Endeffekt legt er sich zwei Mal in den Matsch. Im Hostel heißt es dann erst einmal Schuhen schrubben...

 

01.03.2016 Greymouth - Hokitika - Fox Glacier

Mittags lernen Peter und ich ein schwedisches Paar kennen und fahren gemeinsam in Richtung der Gletscher. Wir haben einen kurzen Aufenthalt in Hokitika und während der Fahrt einen herrlichen Ausblick über die Berglandschaft, bevor sich unsere Wege trennen. Peter nimmt den Franz Josef Gletscher in Angriff, während ich weiter zum Flox Gletscher fahre. Abends spaziere ich noch durch einen Regenwald und lerne dann meine Mitbewohner kennen und verbringe den Rest des Tages mit ihnen.

 

02.03.2016 Fox Glacier

Nach der Sicherheitseinweisung und dem Anziehen der nötigen Ausrüstung bringt uns der Helikopter auf den Gletscher. Von dort aus geht es zu Fuss weiter durch das Eis. Knapp drei Stunden springen wir über Gletscherspalten, werfen Blicke in tiefe Krater und diverse Eisformationen, trinken das klare Wasser der Schmelzseen und genießen die herrliche Luft weit entfernt von allem Trubel. Allerdings ist hier nun auch die Stelle, an der ich einen frisch gebackenen Oscar-Gewinner zitieren muss: »Klimawandel ist Realität. Er geschieht jetzt. [...] Lassen Sie uns unseren Planeten nicht als selbstverständlich ansehen.«, Leonardo DiCaprio. Nachmittags freunde ich mich mit Janina aus Finnland an. Wir unternehmen einen Spaziergang zu einem See, der im Gegensatz zu den Gletschern sehr ernüchternd wirkt. Abends backen wir Pizza und lassen den Tag ruhig im Hostel ausklingen.

 

03.03.2016 Fox Glacier - Wanaka

Auf dem Weg nach Wanaka lerne ich Julia kennen. An unserem Ziel angekommen, treffe ich das schwedische Paar aus Greymouth wieder, die nicht die ersten sind, die das Kino Paradiso empfehlen. Um einen ersten Überblick über das Gebiet rund um den Lake Wanaka zu bekommen, geht es für Julia und mich aber zunächst auf den Mt. Iron. Von dort aus hat man eine schöne Sicht auf den See und den Beginn der Alpen. Abends besuchen wir dann das traditionelle Kino, schauen uns jedoch verschiedene Filme an. Ich entscheide mich für The Revenant.

 

04.03.2016 Wanaka - Queenstown

Den Vormittag verbringen Julia und ich in einem Park, der sich mit Illusionen und optischen Täuschungen beschäftigt. Bevor der Bus nach Queenstown abfährt, spaziere ich an der Promenade entlang und lasse mich die restliche Zeit in Wanaka am See nieder. Im Hostel in Queenstown angekommen, verbringe ich den Abend im Hostel.

 

05.03.2016 Queenstown - Te Anau

Während die Sonne über Queenstown aufgeht, bin ich auf dem Weg nach Te Anau. Dort treffe ich Mads wieder. Wir verbringen den Tag in dem kleinen Städtchen und am See, wo wir den Blick immer auf die andere Seite des Ufers gerichtet haben. In zwei Tagen werden wir nämlich genau da sein: auf dem Kepler-Track. Am späten Nachmittag geht es dann mit dem Jet-Boat auf den Upper Waiau River und zu drei Drehorten der Herr der Ringe Trilogie. Pünktlich zum Start der Tour fängt es an in Strömen zu regnen.

 

06.03.2016 Te Anau - Milford Sounds - Te Anau

Mit dem Schiff geht es durch die Fjorde bis zur tasmanischen See. Da es hier die letzten Tage viel geregnet hat, kann man zahlreiche temporäre Wasserfälle sehen, die die steilen Felsenklippen hinabstürzen. Die Fjorde sind wolkenbehangen und nur vereinzelt kommt die Sonne durch. Auf einem Stein räkeln sich winzige Seehundjunge, was unglaublich putzig aussieht! Später werden die Trinkflaschen an einem Fluss gefüllt und es geht zurück nach Te Anau, wo ich mit Mads am See in der Sonne lümmle.

 

07.03.2016 Te Anau/Kepler Track

Es ist noch stockfinster als Mads und ich uns auf den Weg machen. Im Dunkel gehen wir am See entlang und durch ein kurzes Waldstück. Als die Sonne aufgeht, sind wir schon auf der anderen Seite des Sees und auf dem Kepler Track. Zunächst führt der Weg noch am Lake Te Anau vorbei, dann geht es Stunden berghoch durch einen Wald. Als sich die Bäume lichten, steht man schon fast auf der Spitze des Berges und hat eine atemberaubende Sicht auf die Fjorde und die umliegenden Berge. Mittags kommen wir auf der Luxmore-Hütte an und dann heißt es schweren Herzens Abschied nehmen. Mads schenkt mir für den Rückweg einen Rugby-Kiwi und macht sich selbst auf den Great Walk in seiner Gänze zu bestreiten. Nach guten 30 Kilometern zu Fuß nehmen mich das letzte Stück nach Te Anau zwei Amerikaner mit. 

 

08.03.2016 Te Anau - Queenstown

Bungee Jump.

 

09.03.2016 Queenstown - Twizel

Den gestrigen Abend habe ich mit den Briten Martin und John, später dann mit dem Deutschen Nicolai verbracht. Heute Morgen muss ich als erstes raus und fahre nach Twizel. Nach der Busfahrt steht mir der Sinn nach etwas Bewegung. Nach zwei Stunden sturen Geradeausgehens an der Straße komme ich endlich zu dem Teil des Weges, der abseits des Asphalts liegt. Von dort ist es noch einmal eine Stunde Weg unter der sengenden Sonne. Allmählich geht es bergauf bis zum Pyramid Saddle. Bevor ich jedoch dort ankomme, muss ich über Zäune klettern und spätestens jetzt auf meine Wasserrationen achten. Weit und breit ist keine Menschenseele. Oben angekommen liegt zu allen Seiten das neuseeländische Hinterland vor meinen Füßen - wunderschön und sehr still. Dann geht es den ganzen Weg wieder zurück...

 

10.03.2016 Twizel - Aoraki/Mt. Cook - Twizel

Es regnet in Strömen als Diana, Yachung und ich am Mt. Cook ankommen. Zuvor hat der stürmische Wind schon ein asiatisches Mädchen samt ihres Koffers von den Beinen gerissen, aber nichts desto trotz wagen wir uns hinein. Erst sind es nur kleine Bäche, die wir überqueren müssen, dann lange Hängebrücken. Immer wieder müssen wir stehen bleiben, weil der Wind zu stark peitscht. Der Mt. Cook lässt sich indessen im Nebel nur erahnen. Wir gabeln einen Japaner auf, der noch ein Stück mit uns geht. Dann entscheiden wir uns für den Rückweg. Vor den Hängebrücken warten wir eine günstige Gelegenheit ab, um sie hastig zu überqueren. Mittlerweile steht uns das Wasser buchstäblich bis zum Hals und wir haben mehr als einmal Mühe und Not uns auf unseren Füßen zu halten. Wir kommen an einen reißenden Fluss, der definitiv vorher noch nicht da war und das ganze Wasser vom Berg herunter spült. Nach einer Weile finden wir eine passable Stelle zum Überqueren und helfen einem älteren Asiaten hinüber. Nach dem Mittagessen klart der Himmel auf, man hat einen schönen Blick auf den Berg und seine Gletscher und wir können unsere Sache in der Sonne trocknen lassen. Wir wir dich zu lieben gelernt haben, Mt. Cook!

 

11.03.2016 Twizel

Den größten Teil des Tages verbringe ich mit Diana. Wir gehen zu einem nahe gelegenen See, essen gemeinsam zu Mittag und müssen uns nachmittags verabschieden. Ich mache einen kurzen Spaziergang an einem Fluss entlang, wo ich ein Seil entdecke, mit dem man über das Wasser schwingen kann. Dann lerne ich den alten australischen Professor Haikai kennen, der mir eine schöne Stelle zum Schwimmen zeigt und mit Schnorchel und Unterwasserkamera durch den Fluss taucht, um die Lachse zu filmen. Es sieht sehr witzig aus! Dann lädt er mich zum Abendessen bei sich Zuhause ein, wo wir uns auf seiner Terrasse nieder lassen und ein köstlich zubereitetes Essen genießen, alles aus eigenem Anbau.

 

12.03.2016 Twizel - Lake Tekapo - Christchurch

Von Twizel geht es erst zum Lake Tekapo, bevor der letzte Stopp Flughafen heißt. Ich fahre noch einmal in wohl bemerkt gutem Wetter und strahlendem Sonnenschein am Mt. Cook vorbei und empfinde sogar ein klein wenig Mitleid für meine immer noch nassen Schuhe. Am Airport verabschiede ich mich von Eva, die ich im Bus kennen gelernt habe. Jetzt wird es höchste Zeit die Mitbringsel zu besorgen. Vor dem Check-In-Schalter überrascht mich Mads, der mir den Abschied damit höllisch schwer macht. Und in Melbourne treffe ich Missi! Wie klein die Welt doch ist.