Kanada

Kanada ist weit, grün und blau. Das Land überzeugt durch das Gefühl der Freiheit. Mutter Erde in seiner reinsten Form. Niemals könnte hier ein Tag schlecht sein, wenn doch noch so viel Gutes in der Welt ist. Und dennoch zeigt es einem, wie viel der Mensch mit seiner Lebensweise verliert. Das Tragische ist, dass er es ganz genau weiß und sich nicht selbst aufhält in diesem Kreuzzug der Zerstörung.

Robert Semrau war kanadischer Soldat, der in Afghanistan gedient hat. The Taliban don't wave ist seine Geschichte. In den Weiten Kanadas verliert sie sich jedoch genauso schnell, wie das Echo in den Tannenwäldern verhallt. Am Ende bleibt nur endlose Ruhe.

Wer nach Kanada kommt, der verlässt Montréal schnell, denn hier gibt es nichts, was einen Wert hat. Kanada ist ein Synonym geworden für Wälder, Seen, Flüsse, Elche und Bären. Da passt eine Stadt, so nett die Altstadt auch sein mag, nicht hinein.

Montréal Skyline

Vielleicht sagt es schon alles über einen, wenn man eine Millionenmetropole am liebsten hat, wenn sie einem zu Füßen liegt.

Montréal Kanada

Der Panoramablick wird begleitet von einem Pianisten, der seine hellen Töne über die Stadt hinweg schickt. Es klingt schwermütig und doch versöhnt.

Sein Lied hallt noch weit über das Land, als seine Finger schon lange nicht mehr die Tasten berühren. In den verborgenen Winkeln des Landes hört man manchmal noch leise seine Melodie, bevor sie irgendwann ganz verschwunden sein wird.

Kanada ist überall da echt, wo der Mensch nicht seine Stadt errichtet hat.

Der Pianist scheint dies schon lange gewusst zu haben. 

Und so lässt er die Reisenden ziehen und es selbst erleben. Dieses Gefühl vom Kleinsein in einer so riesigen Weite an Wäldern und grün und blau.

Der Nationalpark la Mauricie liegt unweit von Trois-Revière entfernt und ist für einen kurzen Abstecher viel zu groß. Hier beginnt Kanada. Hier wird allem Einhalt geboten, was nicht im Einklang mit einer unendlichen Weite steht. Hier ist die Freiheit. Inmitten der grünen Wälder sind immer wieder Flüsse und Seen zu entdecken. Nach kilometerweiten Pfaden, die mal bergauf, mal bergab führen, kann man sich immer wieder irgendwo treiben lassen und sich verlieren in der Größe, mit der dieses Land aufwartet. In einem klaren See, in dem sich die Bäume spiegeln, schwimmt ein Bieber gemütlich durch das kalte Wasser. Es weht eine leichte Brise, die schon ein wenig Herbstluft in sich trägt. Der Nationalpark bietet für Abenteurer, Wanderer und Kajakfahrer genau das Richtige: Freiheit und überwältigende Natur.

Mauricie Nationalpark Kanada

In den Ästen zwitschern die Vögel, den Weg queren nur Eichhörnchen. Ansonsten nicht mehr als friedvolle Ruhe und endlose Blicke über Tannen und Laubgeäst. Erst die untergehende Sonne sagt, dass der Tag zu Ende geht.

Rivière de Batiscan Kanada

Am Rivière de Batiscan gibt es die unterschiedlichsten Orte zu erforschen. Zunächst kann man natürlich den einfachen Weg über die Brücke nehmen, aber wenn das Wasser flach ist, dann kann man auch die rutschigen und wackelnden Steine nehmen, die einen eher unsicher, aber dafür wie einen echten Entdecker auf die andere Seite bringen. Und von dort aus geht es direkt weiter auf Felsklippen, von denen man einen herrlichen Blick hat auf den sich bündelnden Fluss, der nun durch die Schlucht strömt. Etwas Flussabwärts gibt es einen kleinen Weg, den man nur durch Zufall findet. Er führt über eine kleine Brücke zu einem dünnen Sandstreifen. Wieder einmal geht es über Stock und über Stein, um mitten im Nirgendwo anzukommen. Ein weiteres Stück entfernt, aber wieder abseits der Wege, führt ein kleiner Pfad steil hinauf auf eine Erhebung, von der man den sich windenden Fluss überblicken kann. Es ist wie immer, dass Abenteuer wartet nicht am Wegesrand, sondern zieht einen hinein in die verborgenen Winkel dieser Welt.

Québec Kanada Saint Anne Wasserfall

Eine der schönsten Städte ist Québec. Sie überzeugt durch eine verwinkelte Altstadt und gemütliche Läden und Restaurants. Nicht unweit liegt die Ile d'Orleans. Auf dieser Insel gibt es ein kleines Maritimmuseum, einzelne kleine Sehenswürdigkeiten und einige Familienunternehmen, die sich auf die Herstellung von Wein oder Käse spezialisiert haben. Ein eindrucksvolleres Erlebnis ist aber der Saint Anne-Wasserfall am Rande Québecs. Zu Fuß die Treppen hinauf, die einzelne Aussichtsplattformen hat, mit der Seilbahn oder der Zipline lässt sich der tosende Wasserfall erkunden. Das einzige Manko: Der Ort ist touristisch überlaufen und lässt kaum einen Blick ohne Mensch oder Technik zu. Trotzdem steht er mit seinen 84 Metern Höhe sehr eindrucksvoll da und bietet eine gelungene Abwechslung zur Stadt. In Québec werden viele Biere hergestellt. Es bietet sich also an, sich einmal durch die Reihe zu kosten, wenn es auch nicht jeden Geschmack treffen wird.

Die Reise geht weiter nach Tadoussac, wo einen zu dieser Jahreszeit Nebel erwartet, der die Aussicht zwar mindert, aber ihren Wert in die Höhe schnellen lässt. Hierher kommt man zur Walbeobachtung, andere Möglichkeiten bleiben einem wenige. Von dem angrenzenden Nationalpark gelangt man in das Fjordland.

Tadoussac Kanada

Der Nebel versperrt die Sicht auf's andere Ufer, bietet jedoch zur gleichen Zeit eine mystische Kulisse, die begleitet wird von eisigem Wind. In den Abendstunden kommen einige Menschen her, um sich den Sonnenuntergang anzusehen, der an diesem Tag golden über den Fjorden hängt.

Tadoussac Kanada
Tadoussac Hafen Kanada

In der Bucht von Tadoussac tummeln sich neben Walen auch zahlreiche Robben und Kormorane. Besonders attraktiv ist dieser Ort auch für Ornithologen. Zur Walbeobachtung geht es mit kleinen Schiffen, großen Boten oder Zodiacs. Die kanadischen Unternehmen achten dabei darauf, den Walen nicht zu nahe zu kommen und sie in ihrem Lebensraum nicht übermäßig zu stören - soweit dies möglich ist, wenn man auf Touristengelder angewiesen ist. Generell überrascht Kanada nicht gerade mit Umweltbewusstsein. Einige Unternehmen versuchen zwar auf umweltfreundliche Verpackungen zu achten, die Mehrzahl schleudert ihr Plastik aber geradewegs in Massen unter das Volk.

Tadoussac Whale Watching Kanada

Der Nationalpark la Pointe-Taillon kennt zwei Wege und führt nur über gerade, breite Wege. Zur einen Seite erstreckt sich ein riesiger See, dessen Ende nicht abzusehen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite stehen die Tannen dicht an dicht. Irgendwo auf dieser Landfläche leben fünfzehn Elche ihr Leben. Die einzigen Tiere, die sich ohne scheu zeigen, sind Eichhörnchen, die genüsslich an ihren Nüssen knabbern und mit etwas Glück auch Bieber, die gemütlich ihre Runden in Seen und Flüssen drehen.

Entlang des Sees haben sich einige kleinere Dörfer angesiedelt. Englisch spricht hier kaum noch jemand. Englisch wir mehr mit Händen und einem fröhlichen Lächeln kommuniziert. Wenn die Worte auch fehlen, die Freundlichkeit tut es nicht.

Kanada Nationalpark la Pointe-Taillon

Was Kanada wirklich kann, dass ist durch seine Natur zu überzeugen. In den Seen spiegeln sich die immergrünen Tannen, das Laub verliert langsam seine Farbe und taucht hinein in den Indian Summer.

Kanada Nationalpark la Pointe-Taillon

Für Liebhaber historischer Bauten ist Val Albert ein schöner Ausflugsort. Entlang des Wasserfalls stehen alte Häuser aus den ersten Tagen des letzten Jahrhunderts, teils restauriert, teils zerfallen. Der Fluss führt durch einen Canyon, dessen Schlucht steil bergab stürzt. Eine nette Dame bringt einen mit einem offenen Bus durch das Dorf und hält an den Stufen beziehungsweise am Eingang der Seilbahn. An manchen Häusern sind verkleidete Damen zu sehen, die einem fröhlich zuwinken oder einen Knicks vollführen. Für englischsprachige Besucher gibt es eine übersetzte Abschrift der französisch geführten Tour.

Nach etwas mehr als 750 Stufen kommt man am Ende des Treppenweges an und hat einen schönen Ausblick auf den Fluss, der nur etwas weiter unten zu einem tosenden Wasserfall werden wird. Beim Aufstieg hat man diesen schon passiert und muss nun feststellen, das es hier hinten, fern ab von Mensch und Dorf doch viel schöner ist.

Val Albert Kanada
Val Albert Kanada

Nationalpark Mont-Tremblant Kanada

Mont Tremblant ist eine touristisch ausgelegte Stadt, die viele Hotels hat und wenig Ursprüngliches. Im Winter ist sie das Skigebiet im Bundesstaat Québec. Das einzige, was wunderschön ist, ist der Nationalpark Mont-Tremblant. Den schwierigen Weg zu gehen bedeutet hier, auf steilen Pfaden, die manchmal nicht als solche zu erkennen sind, in die Höhe zu kraxeln. Es lohnt sich, denn am Ende steht man über den Wäldern und Hügeln des Landes, wo sich nun immer mehr der Herbst abzeichnet. Wanderfreunde kommen hier definitiv auf ihre Kosten und Naturfanatiker erst recht.


Zurück zu Robert Semrau. Kanadischer Soldat in Afghanistan. Er erschießt einen afghanischen Soldaten, der sich als Taliban herausstellt. Zu dem Zeitpunkt des Schusses ist dieser allerdings schwer verwundet und entwaffnet. Semrau wird vor Gericht gestellt und plädiert für unschuldig in den ihm vorgeworfenen Taten. Wahrscheinlich muss sich jeder selbst ein Bild machen und die Wahrheit findet sich irgendwo weit da draußen zwischen Krieg und Moral.

Hier in Kanada ist davon nichts zu spüren. Natur und Tier sind in wildem Einklang. Man findet hier Ruhe und endlose Weite, vielleicht auch einen Teil von sich selbst. Das einzige, was bitter zurückbleibt, ist, dass es zwar zahlreiche Nationalparks gibt, aber sich immer wieder die Frage aufstellt, wie es so weit kommen konnte, dass wir sie wirklich brauchen. Es ist - ohne wenn und aber - eine absolut gute Sache die Umwelt zu schützen. Nur vergisst es der Mensch scheinbar all zu schnell, wenn er die Grenze des Nationalparks verlassen hat.

©️Kuno 09/2016

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Kommentare: 0

#17 Jenny

Also, wer jetzt noch keine Lust auf Kanada bekommen hat, dem ist wohl nicht mehr zu helfen ;-) Danke fürs Appetitmachen!

KUNO

Immer wieder gerne ;)


#16 Jessi

Ooh Québec ! ♡
Ich habe ja ein Jahr in der Nähe von Montreal gewohnt und kann deine Gedanken deshalb sehr gut nachvollziehen. Die Natur dort ist einfach so überwältigend und es ist so wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Danke Dir, dass Du auch die kritischen Gedanken aufschreibst und dem Artikel einen so interessanten Rahmen gibst.
Liebe Grüße,
Jessi

KUNO

Oh, dann kennst du dich ja bestens aus :) Ich finde es immer wichtig, alle Seiten aufzuzeigen und auch kritisch an ein Land heran zu treten. Es freut mich, wenn es interessant zu lesen ist.


#15 Alexandra

Was für ein wunderschöner Text mit ebenso wunderbaren Fotos, jetzt habe ich noch mehr Lust bekommen, endlich einmal dieses riesige, vielfältige Land zu erkunden. Mir gefällt dieser Kontrast zwischen Städten wie Montreal und Quebec und dies unglaublich schöne Landschaft. Danke für diesen kleinen Ausflug am Vormittag :-). Liebe Grüße Alexandra

KUNO

Danke sehr :) Wenn du die Gelegenheit hast, dann auf nach Kanada! Naturliebhaber kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Stadtbummler ;)


#14 Victoria von Nesting Nomads

Tolle Bilder, das Land ist aber auch einfach wahnsinnig fotogen, oder? Ich will auf jeden Fall bald mal Kanada bereisen. Jedes mal wenn ich Bilder von sehe dann zieht es mich dorthin.
Viele Grüße
Victoria

KUNO

Ha ha, ja :D Es gibt bestimmt nicht viele Orte, wo man kein gutes Foto machen kann ;)


#13 Annika

Liebe Kuno,
ich war bisher nur immer auf kurzen Ausflügen in Kanada und kenne daher vor allem die Städte Montréal, Québec und Toronto. Die kanadische Natur ist bestimmt einfach zauberhaft und deine Bilder bestätigen dies auch.
Trotzdem fand ich auch die kanadischen Städte echt ganz nett. Montréal ist sehr europäisch aufgebaut und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. War eine willkommene Abwechslung zu den amerikanischen Städten ohne Fußgänger.
LG Annika

KUNO

Ich will auch auf jeden Fall noch einmal nach Kanada und die ganzen anderen Ecken sehen. Das Land ist so facettenreich und in einem Urlaub gar nicht zu erfassen.


#12 Susanne

Hey Kuno,
das ist ja schon poetisch, wie du dich über Kanada äußerst. Ein wunderschöner Artikel mit tollen Bildern, danke!
Kanada reizt mich sehr. Vor allem die Nationalparks gefallen mir sehr und obwohl ich durch und durch Stadtmensch bin würde ich gerne etwas Zeit dort verbringen.
Lieben Gruß, Susanne

KUNO

Die Nationalparks sind fantastisch. Sehr weit und ruhig :)


#11 Stefanie | Comfortzoneless

Hallo Kuno,
Kanada - irgendwann geht's für mich auch mal dahin, aber dann hoffentlich für etwas länger. Ich kann mich den vorigen Kommentaren nur anschließen: Das sind wirklich sehr einmalige Aufnahmen. Wunderschön! Die weißen Rahmen lassen die Bilder noch viel tiefer erscheinen. Gefällt mir gut. Sprichst du denn sehr gutes Französisch?
Viele Grüße,
Stefanie

KUNO

Danke :) Ich habe die Sprache vier Jahre lang gelernt, ein bisschen ist davon noch drin. Aber man kommt auch recht gut mit englisch dort weiter ;)


#10 Elena

Hallo Vanessa,
seit 2 Jahren kommuniziere ich mit entfernten Verwandten in Kanada. Ich schwanke immer hin und her, ob ich meine Eltern überrede, einen Familienurlaub zu machen, bevor es aus Altersgründen nicht mehr geht. Dein Artikel zeigt so viele Facetten, dass ich derzeit eher zu JA tendiere.
Viele Grüße
Elena

KUNO

JAAAA! Du musst ;) Wenn du Verwandtschaft dort hast, ist das doch perfekt :)


#9 Michaela Gruber

Oh wow, dein Bericht macht so richtig Lust auf Kanada und die Bilder sind einfach umwerfend. Vor allem den Nationalpark La Mauricie habe ich nun auf alle Fälle auf meine Liste gesetzt.
glg aus Ecuador
Michaela

KUNO

Danke! Der Nationalpark ist wirklich wundervoll :)


#8 Ella

Wow, Kuno, ich bin begeistert von deinen extrem genialen Bildern - Hut ab! Ich war selber erst einmal in Kanada und dabei nur kurz im Osten, aber wie es aussieht, habe ich dort einiges verpasst! Liebe Grüße, Ella von Ella Happylicious

KUNO
Oh das ist lieb :) Ich muss auch noch mal zurück, das Land ist so riesig!


#7 Saskia

Hi Kuno,
wow - mit deinem Artikel und den wahnsinnig tollen Bildern machst du richtig Spaß auf Kanada. Kanada steht auch bei mir ganz weit oben und gehört zu den Ländern, die ich in den nächsten Jahren bereisen möchte. Die Landschaft ist ein Traum... Und die Farben erst..
Lieben Gruß
Saskia

KUNO

Dann habe ich ja alles richtig gemacht ;) Kanada lohnt sich definitiv! :)


#6 Jenny

Hey Kuno!
Was für tolle Bilder! Kanada steht definitiv noch auf meiner Bucketlist.
Da bekommt man richtig Fernweh. Aber erstmal steht noch ein Kurztrip nach Irland bei uns auf dem Plan ;)
Liebe Grüße
Jenny

KUNO
Danke und ganz viel Spaß euch in Irland :)


#5 Steffi

Hallo Kuno, schöner Bericht und tolle Fotos. Kanada ist hat einen ganz festen Platz in meinem Herzen. Ich habe als Jugendliche ein Jahr in Toronto gelebt und kehre regelmäßig zurück. Montreal fand ich besonders toll während des Jazzfestivals, wenn die ganze Stadt brummt und summt. Den Westen Kanadas habe ich erst vor ein paar Jahren etwas ausgiebiger bereist: Rocky Mountains, Vancouver Island sind für Naturliebhaber und Wanderer ein absoluter Knaller. Wenn einen das bisschen Regen nicht stört. :-) Freu mich auf weitere Berichte.
Lieben Gruß
Steffi

KUNO

Die Rocky Mountains stehen auch noch ganz oben auf meiner Liste. Dann werde ich auf jeden Fall auf dich zurückkommen ;)


#4 Ralf Falkowski

Kanada - nächstes Jahr geht es für mich dort hin und freue mich auf die Natur und wollte auch Montreal, Toronto und Quebec mit nehmen. Bin sehr gespannt! Vlt. kann ich dann deine Meinung teilen.

KUNO
Da wünsche ich dir viel Spaß. Die Natur ist wirklich überwältigend :)


#3 Katharina

Liebe Kuno,
danke für diesen wundervollen und außergewöhnlichen Bericht. Dein Schreibstil ist wirklich unverwechselbar und mal was ganz anderes. Die Bilder sind der Wahnsinn - Du hast die kleinen Momente wirklich perfekt eingefangen. Das macht richtig Lust auf Kanada. Wie lange warst Du insgesamt unterwegs?
Viele Grüße
Katharina

KUNO
Danke für das Kompliment :) Ich freue mich immer besonders, wenn der Schreibstil gefällt :) Ich war zwei Wochen dort, was leider viel zu kurz ist. Das Land ist so riesig! Man fühlt sich direkt so klein und verloren, wenn man mitten im Nirgendwo steht...


#2 Sabine

Ein wundervoller Beitrag mit großartigen Bildern. Kanada reizt mich schon lange, genau wegen seiner beeindruckenden Natur. Der lasche Umgang mit der Umwelt ist leider so weit verbreitet. Nur wenige Länder bekommen das gut hin. Allerdings gerade reiche und weit entwickelte Zivilisationen - wie Kanada - sollten es besser wissen und mehr für den Umweltschutz tun.

KUNO
Danke sehr! :) Gerade weil Kanada zu den Industriestaaten gehört und doch so mit seiner Natur wirbt, hatte ich mir den Umgang mit der Umwelt anders vorgestellt. Aber trotzdem bleibt es ein wunderschönes Land, das eine Reise Wert ist ;)


#1 Pia & Chris

Hi Kuno,

wahrscheinlich haben wir schon lange keinen so guten Blog-Artikel mehr gelesen. Vielen Dank dafür!!! Nächstes Jahr steht unser erster Kanada-Trip an, da werden wir sicher die hier vorgestellten

Nationalsparks und Sehenswürdigkeiten in der Planung berücksichtigen. Das Problem mit dem möchtegern Umweltschutz ist leider weltweit zu spüren. Hier in Thailand müssen wir täglich die Massen an

Plastik betrachten, die das Meer ans Ufer spült. Wir können noch so viel aufheben es wird nicht weniger. Hoffentlich merkt der Mensch eines Tages, was er da anrichtet.

Ganz liebe Grüße von Koh PhiPhi

Pia & Cris

KUNO

Wow, vielen Dank :) Ich freue mich, wenn er euch bei eurer Planung weiter hilft. Kanada wird euch bestimmt gefallen, egal wo es letztendlich hingeht ;)